Donnerstag, 28. Juni 2012

Gewitterlage Tag 1/5 (LIVETICKER)

Gewitterlage Tag 1: Hitze und Unwetter im Westen
Heute ist der Beginn der Unwetterlage, die wohl noch bis Anfang nächster Woche anhalten soll. In den nächsten 5 Tagen besteht im ganzen Land die Gefahr heftiger Gewitter und Unwetter. Schuld daran ist die erste, starke Hitzewelle des Jahres. Vor allem am Wochenende können die Temperaturen im Süden nämlich auf 30 bis 34, örtlich auch bis 36 Grad ansteigen. Somit wäre dies bisher die heißeste Wärmewelle des Jahres. Aber wieder zurück zu den Gewittern: heute ist nämlich erstmal nur der Westen betroffen. Dort werden heute Werte von bis zu 33 Grad für möglich gehalten. Am späten Nachmittag können sich in der heißen Luft jedoch teils unwetterartige Gewitter bilden, die vor allem Teile von NRW und Rheinland-Pfalz bis hin zur Elbe erfassen können. Platzregen, großer Hagel und starke Sturmböen sind die Hauptgefahr bei solchen heftigen Unwetterzellen. Ich werde die Situation ab dem Nachmittag mit einem Live-Ticker verfolgen. Um sich über die Gewitterlage zu informieren, empfehle ich ihnen folgende Websites:

+++LIVETICKER+++
+++11:44+++
Der Liveticker startet, wenn die ersten, heftigen Gewitter über den Westen Deutschlands ziehen.

+++13:58+++
Kleine Zwischenmeldung: im Ort Rheinstetten (Baden-W.) wurde die 30-Grad-Marke geknackt! Im Südwesten können die Temperaturen aber im Laufe des Nachmittages noch auf 32, örtlich auch 33 oder 34 Grad ansteigen. Dort ist das Unwetterrisiko am Abend dann besonders hoch! Die Unwetterzentrale gibt für die komplette Westhälfte eine Vorwarnung aus.

+++16:23+++
In Rheinland-Pfalz und im Saarland sind bereits erste, kräftige Hitzegewitter angekommen. In der Region Merzig besteht in den nächsten Stunden die Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die eigentlichen, heftigen Unwetter sind das aber noch nicht: die sollen erst in den Abensstunden, wenn Deutschland im Halbfinale auf Italien trifft, den Westen erreichen. Public Viewing ist zumindest in NRW somit wohl nicht angesagt.

+++17:51+++
In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg befinden sich weiterhin einige Hitzegewitter, die vor allem in Rheinland-Pfalz heftig sind. Die Unwetterzentrale warnt bereits mit der höchsten Warnstufe. In den meisten Orten östlich dieser Gewitter befindet sich dagegen noch 30-32 Grad heiße Luft. Vor allem dort sind in den nächsten Stunden noch heftige Gewitter möglich. Aber auch weiter nördlich in NRW und Niedersachsen kann es nachher noch krachen!

+++18:55+++
Aktuell hat sich die Situation in den meisten Teilen Deutschlands etwas beruhigt, trotzdem sind in Teilen von Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-W. noch Gewitter aktiv. Über Nordfrankreich hat sich dagegen schon ein mächtiger Gewitterkomplex gebildet, der in ca. 2-3 Stunden den Westen Deutschlands erreichen wird. Dann fängt das Deutschland-Spiel gerade an.

+++19:38+++
Weiterhin ziehen über den Norden von Baden-W. und den Süden von Hessen Gewitter, die in den nächsten Stunden Nordbayern treffen werden. Dort ist das Gewitterrisiko jedoch nur sehr gering. Am höchsten ist es in NRW, wo es heute noch kein einziges Gewitter gab. Aber das wird sich noch in den nächsten 2 Stunden ändern...

+++20:15+++
Gewitterverspätung: Es sind voraussichtlich immer noch ca. 2 Stunden hin, bis die Gewitter den Westen von Rheinland-P. und NRW erreichen. Aktuell befinden sich die einzigen Gewitter in Deutschland weiterhin an der Grenze zwischen Hessen, Bayern und Baden-W.

+++20:33+++
Die Gewitter in Nordbayern schwächen sich zur Zeit leicht ab. Trotzdem ist die Unwettergefahr noch nicht gebannt: im Westen sind bei schwülwarmen 22 bis 26 Grad noch perfekte Zutaten für schwere Gewitter vorhanden. Wir können nur hoffen, dass es nicht ganz so schlimm wird. Und das Deutschland ins Finale kommt :-).

+++22:44+++
Die Gewitter in Bayern haben sich abgeschwächt, dafür wird der Westen von Rheinland-Pfalz jedoch aktuell von einem starken Gewitter getroffen. Die heftigen Unwetter, die sie für NRW erwartet hatten, blieben jedoch vorerst noch aus. Morgen geht es dann weiter mit den Gewittern. Und der Trauer über das EM-Aus. :-(.

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